54. Dahner Sommerspiele

Vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein setzen die „Dahner Som- merspiele” Jahr für Jahr beson- dere kulturelle Akzente im Felsenland – für Bürger und für Gäste gleicher- maßen – und das nun schon seit über 50 Jahren. Was dabei vor allem zählt, ist reichlich Abwechslung und hohes Niveau. Mit 13 Veranstaltungen von März bis Dezember und vielen weiteren Konzerten im Zusatzprogramm sind die Sommerspiele eine feste Größe in der Region, eine Institution in der Kulturlandschaft der Pfalz und des Lan- des. Das Repertoire reicht von Konzerten über Show, Schauspiel, Lustspiel, Kabarett, Comedy bis hin zu Jazz und begeistert Kulturliebhaber aller Art.  

Die wunderbare Lage inmitten des Dahner Felsenlandes lädt dazu ein, Freilichtaufführungen auf der Burg Alt-Dahn ins Programm zu nehmen. In diesem Jahr beispielsweise zeigt die Shakespeare Company Berlin dort am Sonntag, 27. August, Shakespeares Drama ,,Der Sturm" als Romanze mit Musik (siehe Bild, Foto© René Löffler - Portrait, Event, Mode - reneloeffler.de). Regensichere und bewährte Foren sind das Otfried-von-Weißenburg-Theater, die Stadthalle im Haus des Gastes, und auch die beliebte Konzertmuschel im Kurpark der Stadt Dahn, deren Lage insbesondere auch für junge Familien und gehbehinderte Menschen geeignet ist.

Zwei Veranstaltungsorte wurden in diesem Jahr neu aufgenommen, einmal der „Park im Gerstel“ (Picknick im Park), zum anderen der Platz an der St. Michaelskapelle unterhalb des Hochstein-Massivs. 

Für die Region sind die Dahner Sommerspiele von unschätzbarem Wert, waren sie doch die Initialzündung für die Entwicklung eines regen kulturellen Lebens in Vereinen und Organisationen, in Galerien und Kunstvereinigungen.

Eröffnet werden die Sommerspiele am Samstag, 11. März, mit der Komödie „Patrick 1,5“, auf die Bühne gebracht von den Theatergastspielen Fürth um 19 Uhr im Otfried-von-Weißenburg-Theater. Ein Stück für Jung und Alt – ein Stück, welches aufrüttelt, neugierig macht und wunderbar unterhät. Es  behandelt das aktuelle Thema des Adoptionsrechts für Homosexuelle, verpackt in eine irre witzige, ja unbeschwerte Komödie. Gezeigt wird keiné „tuntige“ Schwulenkomödie, sondern modernes anspruchsvolles Thearter!

Für Göran und Sven ist der große Tag gekommen: sie leben in einer ,,eingetragenen Partner-schaft", und schon lange haben sich die beiden Männer gewünscht, ein Kind zu adoptieren. Nun haben sie eine Ausnahmegenehmigung erhalten und erwarten jeden Augenblick die Ankunft von Patrick 1,5 Jahre alt. Durch ein Versehen beim Sozialamt jedoch steht der kriminelle Rabauke Patrick, 15 Jahre alt, in der Tür. Trotz aller Vorurteile, die alsbald zum Vorschein kommen, müssen die drei sich erst einmal arrangieren. Es ist nämlich Gründonnerstag Nachmittag und beim Sozialamt niemand erreichbar. So treffen zwei Welten aufeinander, die beide außerhalb der gesellschaftlichen Normen stehen. Auf der einen Seite das homosexuelle Paar, auf der anderen Seite der kriminelle Jugendliche, mit dem keiner etwas zu tun haben will. Der Behördenfehler wird zum Auslöser für eine Veränderung im Leben dieser drei.

Die Verfilmung von „Patrick 1,5“ wurde in Schweden der zweit erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2008!

Das ausführliche Programm und Tickets der Dahner Sommerspiele sind erhältlich bei der Tourist-Information Dahner Felsenland, Telefon 06391 9196-222, beim Reisebüro Aktiv Alfons Kissel in Dahn und Hauenstein; beim RHEINPFALZ Ticket-Service (Hotline: 0631 37 01 66 18)

und unter www.reservix.de.


Erste Vier-Sterne-Wohnung in Erlenbach

Seit Januar ist die Ferienwohnung der Familie Schehl in der Bergstraße vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit vier Sternen klassifiziert. Diese Wohnung ist die erste in Erlenbach mit dieser Auszeichnung. Bei der DTV-Klassifizierung für Ferienhäuser und Ferienwohnungen werden die vier Sterne für eine Unterkunft mit gehobenem Komfort vergeben, die gekennzeichnet ist durch eine hochwertige Gesamt-ausstattung in gehobener und gepflegter Qualität und aufeinander abgestimmtem Gesamteindruck. Für die Zertifizierung mit vier Sternen gilt es, eine beachtliche Anzahl von Kriterien zu erfüllen. Vorgaben sind etwa ein mindestens acht Quadrameter großes Schlafzimmer (ein Wohn-/Schlafzimmer ist ausgeschlossen) mit Verdun-kelungsmöglichkeit, eine Sitzgruppe im Wohnzimmer, ein Ganzkörperspiegel, eine Stereo-/Kompaktanlage, eine Internetpräsentation mit eigener Domain der Fewo, die kostenlose Erstausstattung mit zwei Handtüchern pro Person, bezogene Betten und Bettwäsche für die angegebene Personenanzahl, Spülmaschine, Waschmaschine, Kabel- oder Sat-TV. Infos über die Klassifizierung gibt es beim DTV unter https://www.deutschertourismusverband.de. (iwa)


Gästehaus Burkhard erhält Auszeichnung ,,Babygerecht"

Das Gästehaus von Ingrid und Erich Burkhard in Erlenbach gehört zu den 15 Unterkunftsbetrieben im Landkreis Südwestpfalz, die sich am Wettbewerb ,,Kinder- und jugendfreundliche Unterkünfte in Rheinland-Pfalz" beteiligt haben und nun mit diesem Prädikat ausgezeichnet wurden. Wie der Landkreis in einer Pressemiteilung mitteilte, zeichnet sich eine kinder- und familienfreundliche Unterkunft nicht nur durch Kinderbetten oder eine Schaukel im Garten aus, vielmehr werden alle Bereiche des Betriebs auf ihre Kinderfreundlichkeit hin unter die Lupe genommen. Das Gästehaus Burkhard erhielt außerdem die Sonderauszeichnung ,,Babygerecht", die garantiert, dass in Häusern mit dieser Auszeichnung zusätzlich Kinderbett, Hochstuhl, Babyphon, Wickelauflage und Windeleimer für den Urlaub mit den Allerkleinsten zur  Verfügung stehen . 


Flammen über Erlenbach

Bürgerinnen und Bürger feiern erstes Knutfest

Zum ersten Mal wurde jetzt in Erlenbach ein Knutfest gefeiert. Weithin waren die Flammen der Christbäume zu sehen, die samstags in dern Haushalten abgeholt und später oberhalb des Dorfes angezündet wurden. Bei Glühwein und Kinderpunsch bot das Fest Jung und Alt wieder einmal eine schöne Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. (iwa)


Elisabeth Mertel mit Pirminius-Plakette ausgezeichnet

Zu den 17 Frauen und Männern aus der Diözöse Speyer, denen Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann dieser Tage im Priesterseminar St. German in Speyer die Pirminius-Plakette verliehen hat, gehört  auch unsere Mitbürgerin Elisabeth Mertel. „Es gibt immer wieder Menschen, ohne die eine Pfarrei für viele andere nicht denkbar ist“, sagte der Bischof. „So ein Mensch ist Elisabeth Mertel.“ Er zählte die zahlreiche Aufgaben auf, die die 75-Jährige im Dienst der Pfarrei Hl. Petrus Dahn wahrnahm: vom Dienst in der Sakristei über die Sorge um den Kirchenschmuck und die schöne Gestaltung des Fronleichnamsfestes hin zur Gestaltung von Andachten, der Mitarbeit im Team des Gesprächskreises und bei Kranken-, und Geburtstagsbesuchen. Seit ihrer Jugend engagierte sich Elisabeth Mertel in ihrer Gemeinde. Wiesemann beeindruckte, dass sie auch nach ihrer schweren Erkrankung „zuverlässig und uneigennützig ihre Dienste der Gemeinde, solange sie konnte, zur Verfügung stellte“. Die Auszeichnung nahm Birgit Mertel stellvertretend für ihre Mutter entgegen. (Pressemitteilung des Bischöflichen Ordinariats). Mehr zur Verleihung und Fotos