Einkehr und Rast in purer Idylle: der Kiosk am Seehof

Der Naturbadesee Seehof unterhalb der Burg Berwartstein liegt abseits der großen Verkehrsströme in einem verwunschenen Bachtal und ist ringsum von Bäumen umgeben. Urlauber und Badegäste lieben die ungestörte Ruhe außerhalb der Ferienzeit und die weiträumige Liegewiese, die Kleinen und Kleinsten tummeln sich während der Ferien und an schulfreien Tagen gerne im und am Wasser. Besonders viel Zulauf erlebt der See, seit der Kiosk wieder eröffnet wurde, der nach einer Brandstiftung brachlag. An seiner Stelle hat die Gemeinde ein neues, größeres Gebäude errichtet, das nun durchaus mehr darstellt, als das Wort ,,Kiosk" nahelegt: Es präsentiert sich als schicker, luftiger, komplett überdachter Sommersitz mit Gastronomiebetrieb, der Wasserratten und Badegäste ebenso wie hungrige und durstige Wanderer zur Rast und zum Imbiss einlädt. Mit dem Wintergarten bietet der Kiosk auch im Winter Wärme und Behaglichkeit. Und seine Küche bietet mehr, als ein Kiosk vermuten lässt: Das Angebot reicht von herzhaft - wie Schnitzel, Currywurst, Wurstsalat, Pommes, Flammkuchen und saisonalen Gerichten - bis süß mit hausgemachten Kuchen, Kaffee und Eis. Die neue Pächterin Sandra Lowrie, die im Dahner Felsenland auch eine schicke Vier-Sterne-Ferienwohnung anbietet (http://felsenland-ferienwohnung.de), und ihr Team sorgen für einen vielfältigen kulinarischen Seeho-Genuss.

 

Über die Wintermonate ist der Kiosk geschlossen. Eröffnet wird er wieder im April 2017, Informatonen über die Öffnungszeiten gibt es dann wieder an dieser Stelle


Der Seehof: Daten und Fakten


Die Herren von Burg Berwartstein konnten sich übrigens nicht im Wasser des Sees erfrischen: Entstanden ist der Seehof-See erst in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts durch Bachstau. Nach Baumaßnahmen an den Dämmen wird der Seehof seit 1950 als Bade- und Fischgewässer genutzt. Seine Ufer sind stellenweise dicht bewaldet. Der südliche Teil des Seehofes ist als öffentlicher Badeplatz mit flachem Sandstrand und großzügiger Liegewiese angelegt. Der nördliche Seeteil ist privates Gelände.

Das Gebiet um den See ist zum Schutz der dort vorkommenden Amphibien, darunter der heute nur noch sehr selten zu sehende Feuersalamander, unter Naturschutz gestellt.

 

Ansprechpartner: Verbandsgemeindeverwaltung Dahner Felsenland

Fläche: 15 Hektar

maximale Tiefe: 3 Meter

ganzjährig zugänglich

Hinweise: baden auf eigene Gefahr, Liegeplätze mit und ohne Schatten, Toiletten, Umkleidekabinen


HINWEIS: Aus Gründen der Betriebssicherheit und der Hygiene ist an keinem der offiziellen rheinland-pfälzischen Badeseen das Mitbringen von Hunden erlaubt.


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